Antwort:
Das ist typisch für die Schnittstellen-Kits, wenn Etiketten im Stapeldruck gedruckt werden. Das hängt von der Systemzeitsteuerung ab.
Wenn ein Etikett markiert wird, führt das zur Bedingung „No Read“ (Nicht lesbar). Bedingungen der Nichtlesbarkeit werden anhand einer Synchronisierungseingabe an die SV-Einheit erkannt. Die SV-Einheit ist auf die Anzahl der während des Synchronisierungsintervalls zu analysierenden Barcodes programmiert (bei Thermodruckern entspricht das der Anzahl Codes auf dem Etikett).
In den meisten Schnittstellen für Thermodrucker beendet der Anfang des nächsten zu druckenden Etiketts die Synchronisierungsperiode (und leitet die nächste ein). Daher kann die SV-Einheit das Stoppsignal erst dann an den Drucker senden, wenn der Druck des nächsten Etiketts begonnen hat, was dazu führt, dass der Drucker ein Etikett zu spät anhält.
HINWEIS: In vielen SV-Ausgabemodi, die in Druckerschnittstellen verwendet werden, wird eine Ausgabe für einen decodierten und als unleserlich eingestuften Code unverzüglich gesendet, wenn der Code den Laserstrahl passiert hat. In diesem Fall wird das Stoppsignal an den Drucker gesendet, bevor mit dem Druck des nächsten Etiketts begonnen wird. Das bedeutet, der Drucker hält am unleserlichen Etikett an.
Bei bedarfsgesteuerten On-Demand-Anwendungen (bei denen nach jedem Etikettendruck gestoppt wird) verfügen alle Schnittstellen-Kits für RJS-Drucker über Einrichtungsprozeduren, die sicherstellen, dass der Drucker bei jedem unleserlichen Etikett anhält.