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Fragen und Antworten zu den Online-Prüfgeräten der Serie SV

Frage: Bieten Sie ein Modell der Serie SV an, das mit einem Thermodrucker vom Typ „X“ arbeitet?
Antwort:

Wir bieten Schnittstellenkabel für viele gängige Drucker an. Sie ermöglichen es, dass die SV-Einheit den Drucker anhalten kann, wenn ein Problem mit dem Barcode erkannt wird. Die Kabel sind auf der RJS-Preisliste aufgeführt.

Es kann auch mit anderen Druckern gearbeitet werden, die nicht in der Preisliste aufgeführt sind. Einzelheiten erfahren Sie beim technischen Support von RJS.

Es hängt von den Größen des Barcodes und der gewünschten Druckgeschwindigkeit ab, welches SV-Modell verwendet werden muss, um die Anwendungsanforderungen zu erfüllen.

Frage: Wie kann ich herausfinden, wo der Fehler bei einem Code liegt, wenn die SV-Einheit meinen Drucker stoppt?
Antwort:

Es gibt zwei grundlegende Fehler, die zum Druckstopp führen: Die Barcodequalität ist niedriger als gewünscht oder der Barcode ist defekt und kann nicht decodiert werden.

Die SV-Einheit zeigt diese Fehlerarten an, wenn sie den Drucker anhält. Wenn LED1 leuchtet, handelt es sich um einen Barcodequalitätsfehler.

Wenn LED2 leuchtet, ist der Code defekt und kann nicht decodiert werden.

Mit der Software RJS ScanVision können Details über eine Druckausführung in einem Bericht zusammengefasst werden. Diese Daten erleichtern die Auswertung der Probleme.

RJS stellt ein Dokument zur Verfügung, in dem die möglichen Probleme und Korrekturmaßnahmen beschrieben sind.

Frage: Die SV-Einheit hält meinen Drucker an (oder zeigt im Falle einer Förderbandanwendung einen Fehler an), jedoch kann ich den Barcode mit meinem Scanner lesen. Woran liegt das?
Antwort:

Ursache könnte eine fehlerhafte Systemeinrichtung oder ein Barcodequalitätsproblem sein.

Die SV-Einheit decodiert einen Barcode, der sich durch ihren Lesestrahl bewegt. Wenn der Code zu schnell vorbeibewegt wird, um mit der Abtastgeschwindigkeit der SV-Einheit erfasst zu werden, oder Bereiche des Codes beschädigt sind, kann er möglicherweise nicht decodiert werden, was zur Fehlerbedingung „No Read“ (Nicht lesbar) führt.

Wenn der Barcode teilweise beschädigt ist, ist es möglich, mit einem tragbaren Scanner eine lesbare Abtastzeile oberhalb des defekten Bereichs zu finden.

Die SV-Einheit kann so programmiert werden, dass die Fehlerbedingung einen Fehlerschwellenwert für einen hohen Grad vorsieht, damit eine problemlose Decodierung durch den Scanner sichergestellt ist.

Frage: Kann ich mit einer SV-Einheit Barcodes in Leiteranordnung auf einem Thermodrucker analysieren?
Antwort:

Ja. Die SV-Einheit muss gedreht montiert werden, damit die Leitercodes den Laserstrahl passieren können.

Wenn mehrere Barcodes vorhanden sind, können nur solche Codes analysiert werden, die mit einem einzelnen Laserpfad gescannt werden können.

Beim Weg, auf dem das Papier aus dem Drucker transportiert wird, muss kontrolliert werden, ob der Barcode flach liegt, während er den Laserstrahl passiert.

Bezüglich bestimmter Schnittstellenkabel gibt es möglicherweise einige Dinge zu beachten. Einzelheiten erfahren Sie beim technischen Support von RJS.

Frage: Kann ich einen Code in Leiteranordnung und einen in Lattenzaunanordnung auf demselben Etikett mit einem SV-Gerät analysieren?
Antwort:

Nein. Aufgrund des Designs eines Lasers mit nur einer Wellenlänge ist es nicht möglich, Barcodes mit beiden Anordnungen mit einer einzigen SV-Einheit zu scannen.

Es können mehrere SV-Einheiten zusammen verwendet werden, um Barcodes mit Leiter- und Lattenzaunanordnung auf ein und demselben Etikett zu analysieren. Der technische Support von RJS liefert gerne weitere Informationen.

Frage: Sie bieten zwei Schnittstellentypen – standardmäßig und alternativ – für die Drucker Zebra XiII, XiIII und XiIII PLUS an. Welchen sollte ich nehmen?
Antwort:

Wenn die Etiketten kürzer als 1 Zoll sind, muss das Alternativ-Kit verwendet werden.

Das Standard-Kit verfügt über eine Funktion, die bewirkt, dass die SV-Einheit den Drucker bei Nur-Text-Etiketten nicht anhält. Das ist bei Stapelausführungen nützlich, die durch Leer- oder Nur-Text-Etiketten getrennt sind.

Die Standardschnittstelle erfordert es, dass der ZPL-Befehl ~BY.. für einen Barcode mit Lattenzaunanordnung für alle Etiketten verwendet wird, die einen zu analysierenden Barcode enthalten.

Es ist ein Dokument verfügbar, in dem die Schnittstellen detailliert beschrieben werden.

Frage: Kann ich meine SV-Einheit an einen programmierbaren Logik-Controller anschließen?
Antwort:

Ja. Programmierbare Logik-Controller können über serielle oder E/A-Anschlüsse verbunden werden.

SV-Einheiten verfügen über einen seriellen Anschluss für die Übertragung von Analyse- und Barcodedaten sowie den Empfang von Hostbefehlen.

SV-Einheiten verfügen über Open-Drain-Ausgänge, die an Eingänge programmierbarer Logik-Controller angeschlossen werden können, um Statusausgaben zu liefern.

Der Synchronisierungseingang der SV-Einheit kann ebenfalls an einen programmierbaren Logik-Controller angeschlossen werden, und zwar zum Zweck der Strahlsteuerung und der Erkennung von Defekten.

Frage: Kann ich mehrere Etiketten mit aufrechtem Code mit einer SV-Einheit analysieren?
Antwort:

Ja. Dabei handelt es sich um ein besonderes Merkmal der SV-Serie.

Bei Lattenzaunanordnung kann die SV-Einheit automatisch bis zu vier Barcodes innerhalb der Breite des Laserstrahls analysieren.

Frage: Stört das SV-Schnittstellenkabel die Befehle, die an meinen Thermodrucker gesendet werden?
Antwort: Nein. Die Schnittstellen-Kits arbeiten mit Druckereingangs- und -ausgangssignalen, kommunizieren jedoch nicht mit dem Drucker.
Frage: Setzt die SV-Einheit die Geschwindigkeit meines Druckers herab?
Antwort:

In der Regel nicht. Die SV-Einheiten scannen schnell, um mit den meisten Druckfunktionen mithalten zu können. Die Zeitspanne im Lesestrahl stellt bei der Lattenzaunanordnung den Schlüssel für einen ordnungsgemäßen Betrieb dar.

Wenn die Barcodes sehr kurz sind, kann der Drucker verlangsamt werden, jedoch kann auch ein schnelleres SV-Modell verwendet werden.

Die sichere Druckgeschwindigkeit kann ungefähr berechnet werden, indem man die Höhe des kürzesten Balkens eines Codes auf dem Etikett in Zoll misst. Multiplizieren Sie den Wert für SV100-Modelle mit 20 und für SV200-Modelle mit 40. Der Wert gibt die geschätzte maximale Druckgeschwindigkeit für die Codeanalyse an. Wenn ein Code beispielsweise 0,25 Zoll hoch ist, beträgt die geschätzte maximale Druckgeschwindigkeit 5 ips für die Einheit SV100 und 10 ips für die Einheit SV200.

HINWEIS: Während der Einrichtung sollte die maximale Ist-Druckgeschwindigkeit mit der Software ScanVision ermittelt werden. Das dient dazu sicherzustellen, dass durchschnittlich mindestens 5 Abtastergebnisse für den kürzesten Barcode auf einem Etikett analysiert werden.

Frage: Wenn ich ein Etikett auf der Rolle in meinem Drucker markiere, um den Barcode unleserlich zu machen, hält das Prüfgerät den Drucker am Etikett hinter dem unleserlichen an. Warum hält er ihn nicht am Unleserlichen an?
Antwort:

Das ist typisch für die Schnittstellen-Kits, wenn Etiketten im Stapeldruck gedruckt werden. Das hängt von der Systemzeitsteuerung ab.

Wenn ein Etikett markiert wird, führt das zur Bedingung „No Read“ (Nicht lesbar). Bedingungen der Nichtlesbarkeit werden anhand einer Synchronisierungseingabe an die SV-Einheit erkannt. Die SV-Einheit ist auf die Anzahl der während des Synchronisierungsintervalls zu analysierenden Barcodes programmiert (bei Thermodruckern entspricht das der Anzahl Codes auf dem Etikett).

In den meisten Schnittstellen für Thermodrucker beendet der Anfang des nächsten zu druckenden Etiketts die Synchronisierungsperiode (und leitet die nächste ein). Daher kann die SV-Einheit das Stoppsignal erst dann an den Drucker senden, wenn der Druck des nächsten Etiketts begonnen hat, was dazu führt, dass der Drucker ein Etikett zu spät anhält.

HINWEIS: In vielen SV-Ausgabemodi, die in Druckerschnittstellen verwendet werden, wird eine Ausgabe für einen decodierten und als unleserlich eingestuften Code unverzüglich gesendet, wenn der Code den Laserstrahl passiert hat. In diesem Fall wird das Stoppsignal an den Drucker gesendet, bevor mit dem Druck des nächsten Etiketts begonnen wird. Das bedeutet, der Drucker hält am unleserlichen Etikett an.

Bei bedarfsgesteuerten On-Demand-Anwendungen (bei denen nach jedem Etikettendruck gestoppt wird) verfügen alle Schnittstellen-Kits für RJS-Drucker über Einrichtungsprozeduren, die sicherstellen, dass der Drucker bei jedem unleserlichen Etikett anhält.

Frage: Benötige ich für jede Druckerinstallation einen kontinuierlich mit der SV-Einheit verbundenen PC und die Software ScanVision?
Antwort:

Nein, der PC und die Software ScanVision dienen der Einrichtung des Systems. Nach der Einrichtung kann die Verbindung zu PC und ScanVision getrennt werden.

Wenn dies gewünscht ist, kann ScanVision mit dem Monitor verbunden bleiben und Aufzeichnungen der Analysen anlegen.

Frage: Kann die ScanVision-Schnittstelle mit mehr als einer SV-Einheit verbunden sein?
Antwort:

Nein, sie ist nur für eine serielle Schnittstelle ausgelegt.

Printronix bietet Kommunikationsschnittstellen mit mehreren SV-Einheiten an. Einzelheiten erfahren Sie bei Printronix Professional Services.